Perlen sind zeitlos und ein Klassiker – und in letzter Zeit sehen wir sie überall im Straßenbild, auf modernere Art getragen. Naturperlen stammen aus dem Meer oder aus Seen und gelten als organischer Edelstein. Eine einreihige Perlenkette, Perlenohrhänger oder ein zierlicher Perlenring machen jedes Outfit ein Stück eleganter.
Es gibt verschiedene Arten von Perlen – hier ist ein Überblick über alle Arten, die Ihnen begegnen werden!
Perlen standen in manchen Kulturen sinnbildlich für den Mond und galten als leicht magisch. Manche Kulturen verbinden sie mit Bescheidenheit, andere sehen in ihnen einen Schutz vor dem Bösen. Die Viktorianer trugen sie wegen der Tropfenform mancher Perlen sogar als Trauerschmuck.
| Süßwasserperle | Salzwasserperle | Tahitiperle | Zuchtperle | Perlmutt |
Süßwasserperle
Eine Süßwasserperle entsteht in einer Muschel im Süßwasser (z. B. in einem Teich oder See) ganz ohne menschliches Zutun. Sie hat meist Pastellfarben wie Weiß oder Rosa und kann rund oder tropfenförmig sein. Man findet sie vor allem in Ländern wie den USA, Japan und China.
Salzwasserperle
Eine Salzwasserperle ist eine Naturperle, die im Salzwasser (also im Meer) ganz ohne menschliches Zutun entsteht. Sie stammen aus den Meeren vor Thailand, Australien und anderen Teilen Asiens wie China. Zu den Salzwasserperlen zählen Tahiti-, Südsee- und Akoya-Perlen. Die Salzwasserperle ist in der Regel teurer als die Süßwasserperle, da sie mit Nacre (siehe unten) in Berührung kommt.
Tahitiperle
Tahitiperlen gelten als die einzigartigsten von allen. Sie sind dunkler als andere Perlen, haben aber dennoch eine große Farbvielfalt – bis hin zu Schwarz! Sie stammen aus Tahiti selbst, aber auch von den übrigen Inseln Französisch-Polynesiens.
Zuchtperle
Zuchtperlen unterscheiden sich durch menschliches Zutun leicht von Naturperlen. Dabei wird eine Muschel geöffnet und ein Fremdkörper eingesetzt, wodurch je nach Bedarf unterschiedliche Formen entstehen. Die Perlmuttsubstanz (Nacre) überzieht den Fremdkörper, solange er an Ort und Stelle bleibt – und je länger man diese Schicht wachsen lässt, desto mehr steigen Qualität und Größe der Zuchtperle.
Perlmutt
Als Perlmutt bezeichnet man die schillernde Schicht auf der Perle, die sie vor Parasiten schützt. Perlmutt und eine weitere Schicht namens Nacre (die Schicht, die die Perle selbst erst bildet) werden oft miteinander verwechselt, doch Perlmutt erkennt man an seinem besonderen Glanz und seiner Färbung.
Klassifizierung der Perlenformen
Perlen gibt es in verschiedenen Formen und Größen, und keine gleicht der anderen. Runde Perlen (die häufigste Form) sind kugelförmig, und der Preis steigt, je perfekter die Rundung ist. Die symmetrischen Formen ähneln einer Birne, wobei beide Seiten symmetrisch sind (wie ein Spiegelbild). Zuletzt sind Barockperlen unregelmäßig, günstig und die einzigartigsten.
Pflegetipps für Perlen
Perlen sollten nach dem Tragen abgewischt werden, damit keine Parfüm- oder Lotionsreste auf ihnen zurückbleiben. Bewahren Sie sie am besten in einem Seidenbeutel auf, zumindest aber getrennt von anderen Metallen oder Diamanten. Ein trockener oder luftloser Ort kann Perlen austrocknen lassen. Vergessen Sie nicht, sie unter der Dusche und beim Sport abzulegen! Prüfen Sie sie mindestens einmal im Jahr darauf, ob etwas gebrochen, verfärbt oder ausgefranst ist. Sie können sie auch professionell reinigen lassen!
Wir hoffen, unser Glossar hilft Ihnen dabei, die richtige Perle für sich zu finden.












